Marienkapelle auf der Frath

 

Im zweiten Weltkrieg versprach der Hofbesitzer Nikolaus Geiger, geb. 14.05.1901, gest. am 12.12.1960 , dass er auf seinem Anwesen eine Kapelle errichtet, wenn er vom Krieg wieder glücklich heimkehren würde.

1945 kam Nikolaus Geiger vom Krieg nach Hause und ließ dann 1954, unterstützt vom damaligen Oberrieder Pfarrer Reiter und vom Planzeichner Herrmann aus Waldmünchen die Kapelle bauen.

Am 19.05.1955 wurde die Marienkapelle feierlich eingeweiht.


Kapellenbeschreibung

Die in der Mitte des Altares angebrachte Marienfigur (Himmelskönigin mit Jesuskind) schnitzte der Bildhauer Mauermann aus Weiden.

Die beiden Seitenflügel malte Ernst Oberle aus München. Der rechte Flügel stellt den heiligen Nikolaus dar ( der Erbauer und auch sein Vater hießen Nikolaus). Auf dem linken Flügel ist der heilige Wolfgang zu sehen (die Nachbarkapelle in der Gemeinde Böbrach ist dem hl. Wolfgang geweiht).

Die Glocke der Kapelle trägt die Inschrift: „Heiliger Nikolaus bitte für uns! G. Hofweber Regensburg goss mich 1955“

Im Innenraum der Kapelle befindet sich links und rechts eine Bestuhlung von je 4 Sitz- und Kniebänken. Es ist Sitzgelegenheit für 24 Personen.

Im Vorraum der Kapelle sind die Totengedenkbretter des Erbauers und seiner Frau angebracht.

Wenn möglich läuten wir jeden Sonntag um 12 Uhr die Glocke und beten dazu den „Engel des Herrn“. Das ganze Jahr über schmücken wir unsere Kapelle zu den kirchlichen Festen. So lädt im Advent ein Adventskranz und an Weihnachten eine Krippe mit dem Jesuskind und Christbäume, im Mai ein blumengeschmückter Mai-Altar und an Fronleichnam ein Blumenteppich zur Besinnung ein. Unsere Marienkapelle ist ein lebendiges Kirchlein, das seinen Besuchern immer offensteht und wo auch schon viele Gebete von Trost- und Hilfesuchenden erhört worden ist.